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4. Runder Tisch Radeburg: Kinderlärm ist Zukunftsmusik

Das Thema der Zusammenkunft am 31. Mai im Pfarrhaus der ev. - luth. Kirchgemeinde Radeburg war diesmal „Weg von den Endgeräten! Wie bekommen wir die Kinder in die Vereine?“ nach der Begrüßung durch Gastgeber Pfarrer Andreas Kecke begann die Vorstellungsgrunde der je nach Thema teilweise wechselnden Teilnehmer. 5 der 17 Teilnehmer waren neu bzw. nach Pause wieder dabei. Deshalb wurde es so gemacht, dass gleich jeder erklärte, was ihn zu diesem Themenkreis bewegt. Dabei stellte sich schnell heraus, dass das Thema eigentlich aus zwei Themen besteht: Kinder einerseits – Vereine anderseits. Die Situation der Kinder „Das Freizeitverhalten unserer Kinder wird wesentlich durch die Eltern bestimmt – durch ihre Vorbildwirkung. Wieviel Zeit verbringen die Eltern an Endgeräten und wieviel Zeit bleibt für ihre Kinder übrig?“ ließ Oberschulleiter Michael Ufert ausrichten, der aus wichtigen Gründen nicht teilnehmen konnte. Kinder bewegen sich zu wenig und wissen nicht, wo ihre Stärken sind und wissen

3. Runder Tisch Radeburg: Evaluierung der Coronamaßnahmen darf nicht aufgeschoben werden

Thema der Zusammenkunft: „Wachsende Angst und Aggression in der Corona-Krise – Ursachen, Folgen und Wege zur Überwindung“ Der 3. Runde Tisch nach dem Radeburger Appell fand am Mittwoch, dem 4. Mai, in „Hundel‘s Bahnhof“ statt. 22 Personen nahmen daran teil, darunter drei Stadträte, 12 Unterzeichner des Radeburger Appells, davon 9 „Montagspaziergänger“. 6 Personen waren aus speziellem Interesse am Thema dabei. Das Treffen wurde wieder von Frank Schellmann geleitet. Ein Protokoll wurde nicht geführt. In ihrem Einführungsvortrag beleuchtete Dr. Christiane Sachse zunächst kurz den Aufbau, die Funktionsweise und die Entwicklung des menschlichen Gehirns, um dann näher auf die – unterschätzte – Rolle des Unterbewusstseins einzugehen, das vor allem im frühen Kindesalter entscheidend geprägt wird.  Neben von Anfang an vorhandenen Grundbedürfnissen nach Nahrung, Wärme, Schlaf, Bewegung und freier Atmung kommen die Bedürfnisse nach körperlicher Nähe, Berührung, Umarmung, ein Lächeln und das „Ur

Miteinander reden wichtiger als Konsens

Am Donnerstag, dem 31. März, traf sich der Runde Tisch Radeburg zum zweiten Mal. Unter den 18 Teilnehmern waren vier erstmalig dabei, 14 Teilnehmer hatten den Radeburger Appell unterzeichnet, 7 zählen zu den so genannten „Montagspaziergängern“ vier Teilnehmer sind Stadträte. Das Treffen wurde von Frank Schellmann aus Volkersdorf geleitet, Ingo Eißmann aus Boden schrieb das Protokoll. Hauptthema der Zusammenkunft war „der raue Ton in der Gesellschaft“ – wie er zum Ausdruck kommt und Wege, diesen zu überwinden. Stadtrat Jens Meister, von Beruf Polizeivollzugsbeamter, hatte einen Einleitungsvortrag vorbereitet und sich speziell zum gesellschaftlichen Umgang Polizei - Volk, Volk – Volksvertreter geäußert, sowie zur Gewaltenteilung und zu besonderen politischen Strömungen von Kleinparteien bis zur „Reichsbürger-Szene“. Verbale Rückgriffe auf die Wendezeit nannte er „nicht passend – egal von welcher Seite. Damals ging es um die Ablösung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse, darum geht

Entgegnung zur Argumentation des sächsischen Bundestagsabgeordneten Fabian Funke (SPD) für eine Impfpflicht

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Eine Unterzeichnerin des Radeburger Appells und Mitglied des Runden Tisches wandte sich an den o.g. Abgeordneten mit der Bitte, GEGEN eine Impfpflicht zu stimmen. Der Abgeordnete verteidigte jedoch seine gegenteilige Position. Auszugsweise wird hier zitiert. In einem offenen Brief bittet Klaus Kroemke als Initiator des Runden Tischs nochmals, seine Argumente zu überdenken. Fabian Funke schreibt -   der Initiator des Appells, Klaus Kroemke, antwortet. „ Mit großer Sorge beobachte ich, dass sich zum einen die Diskussion um die Wege aus der Pandemie immer mehr aufheizt und zum anderen eine ganze Menge an Halbwissen , Unwissenheit , Falschinformationen und -interpretationen bis hin zu bewusst verbreiteten Lügen unterwegs ist.“ Sehr geehrter Herr Funke, dass sich die Diskussion immer mehr aufheizt, hat Gründe, die schon im zweiten Halbsatz liegen – in dem Sie so formulieren wie Sie formulieren, sehen sie Wissen und Information sowie das Recht auf Interpretation nur auf Ihrer Seite, die

1. Runder Tisch: Impfung soll freie Entscheidung jedes Einzelnen bleiben

Mitteilung des 1. Runden Tischs zum Radeburger Appell Am 2. März tagte erstmals der „Runde Tisch“ zum „Radeburger Appell“ . Es nahmen 19 Personen teil. Sie waren dabei als Stadträte, Mediziner, Lehrer, Eltern, Großeltern, Gewerbetreibende, Ehrenamtler, Selbständige, Beamte… Die meisten sind in mehreren „Funktionen“ und in vielfältiger Weise von den im „Radeburger Appell“ angesprochenen Themen betroffen. In ihrer ersten Zusammenkunft machten sich die Anwesenden gegenseitig bekannt. Sie tauschten aus, was sie bewegt, beim Runden Tisch dabei zu sein und machten Vorschläge, wie die Arbeit dieses Gremiums aussehen könnte. Am „Runden Tisch“ war vom vierfach Geimpften bis zum Ungeimpften alles vertreten. Einig ist man sich dennoch, dass eine Impfung die freie Entscheidung jedes Einzelnen bleiben sollte. Ob jeder, der dazu gesundheitlich in der Lage ist, sich impfen lassen sollte – dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. In diesem Zusammenhang übergab Frau Dr. Christiane Sachse die Stellung

Sächsische Zahnärzte gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht

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Sachsen, 20.02.2022 Stellungnahme zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht Sehr geehrte Damen und Herren, mit höchster Bestürzung und größter Sorge beobachten wir als sächsische Zahnärzte und Zahnärztinnen die immer weitere Spaltung der Menschen unserer Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte. Unsere politischen und medizinischen Entscheidungsträger haben sich weit entfernt von wissenschaftlicher Neutralität und evidenzbasierter Medizin. Jahrzehntelange Erfahrung, Systematik und Methodik der Medizin sowie wissenschaftlich belegte Tatsachen werden gezielt ignoriert und unsere freiheitlich demokratischen Grundrechte mit Füßen getreten. Diese Panikpolitik mit ihren widersprüchlichen Maßnahmen schürt die Angst der Menschen vor gefährlichen Krankheitserregern und fördert die Diskriminierung und Ungleichbehandlung Ungeimpfter in vielen Lebensbereichen. Es braucht dringend einen Paradigmenwechsel und die Rückkehr zur breitgefächerten wissenschaftlich basierten Diskussion! Wir als Zahnärzte arbei

RADEBURGER APPELL

Mit großer Betroffenheit nehmen wir in der Coronakrise ein Auseinanderdriften unserer Stadtgesellschaft wahr. In den Beziehungen von Familien, Freundeskreisen, Gemeinden, Vereinen, Parteien, Nachbarschaften und auf Arbeit entstehen tiefe Risse. Einige unserer Mitmenschen haben große Ängste vor einer Infektion mit Covid-19 und den eventuellen Folgen, andere hegen große Bedenken gegen eine Impfung und haben Angst vor Nebenwirkungen. Die einen vertrauen den politischen Maßnahmen, andere zweifeln diese an. Die einen akzeptieren die ergriffenen Maßnahmen und tragen diese mit, viele nehmen diese als gegeben hin, manche versuchen, sie zu umgehen. Viele setzen sich kritisch damit auseinander, verweisen auf Unverhältnismäßigkeiten, Widersprüche und Folgen für das gesellschaftliche Leben. Jeder versucht, seine Sicht auf das aktuelle Geschehen zu erklären und zu begründen. Wir alle tragen Verantwortung füreinander und für den Erhalt unserer Zivilgesellschaft! Wir wollen zeigen, dass die Mehrheit